Natur erleben...

Tausende von Felsentürmen und tiefe, wildromantische Schluchten inmitten eines Waldmeeres machen den Reiz der Sächsischen Schweiz aus. Eine Landschaft voller Gegensätze. Wie der Name „Elbsandsteingebirge“ es bereits ausdrückt, besteht das Gebirge aus Sandstein, welcher vor ca. 100 Millionen Jahren vom Wasser des Kreidemeeres hier abgelagert wurde. Als das Meer abgeflossen war, wurde der Sandsteinblock zur Modelliermasse. Es entstand eine Landschaft mit Steilwänden, Ebenheiten, Tälern und Tafelbergen.

Im 19. Jahrhundert entdeckten die ersten Touristen die Schönheit dieses Landstriches. Seit 1990 wurde die Sächsische Schweiz unter den besonderen Schutz als Nationalpark gestellt.

In der Sächsischen Schweiz finden Sie überall gut markierte Wanderwege.

Ein ausgebautes Terrainkurwegenetz auf zertifizierten und bestens ausgebauten Wegen aller Schwierigkeitsgrade mit traumhaften Ausblicken auf malerische Felsgebilde gibt es im Kurort Rathen.

Hier finden Sie einige Wandervorschläge:

Die Bastei – ein absolutes Muss!

Länge: 7 km / Zeit: 2,5 Stunden

Wandern Sie die Ortsstraße bis zum Lebensmittelladen. Von dort aus geht es links auf den Basteiweg. Nach ca. 20 min erreichen Sie das Eingangstor zur Felsenburg Neurathen. Ein Abstecher lohnt sich auf alle Fälle. Unternehmen Sie einen Rundgang auf dem ehemaligen Wehrgang der 1469 zerstörten Burg. Entdecken Sie dabei u. a. die alte Steinschleuder und  die Zisterne. Weiter geht’s bergauf Richtung Bastei. Von dem berühmten Aussichtspunkt aus, können Sie die einzigartige Landschaft mit den Tafelbergen und Felsschluchten genießen.

Nun gehen Sie dann zurück auf den Hauptweg und wandern Sie weiter zum Eingang der Schwedenlöcher. Ein Abenteuer für sich, denn die Schwedenlöcher sind eine sehr enge Schlucht mit mehr als 700 Stufen. Haben Sie die Schwedenlöcher überwunden befinden Sie sich im Amselgrund. Von hier aus führt ein 5minütiger Fußweg zum nahe liegenden Amselfall. Bergab erreichen Sie am Grünbach entlang den Amselsee, welcher Sie zu einer Ruderpartie einlädt. Wenn Sie Ihre Tour fortsetzen, erreichen Sie nach wenigen Minuten den Ort.

Kleine Bastei!

Länge: 4 Kilometer / Zeit: 1 Stunden

Wer nicht ganz so hoch hinaus will, für den gibt es die Möglichkeit die „Kleine Bastei“ zu entdecken. Folgen Sie dem Weg nach Waltersdorf am Gamrigfelsen vorbei. Am Parkplatz führt rechts ein kleiner Feldweg. Nach wenigen Minuten erreichen Sie den Rathener Rhododendronpark. Ganz in der Nähe befindet sich die „Kleine Bastei“. In ca. 15 min erreichen Sie dann wieder den Kurort Rathen.

Zum Brand durchs Polenztal

Länge: 14 km / Zeit: 5 Stunden

Aus Niederrathen heraus laufen Sie bis zum Amselsee, von hier weiter auf dem Pionierweg. Zwischendurch überqueren Sie die Straße, welche Lohmen und Bad Schandau verbindet. Wenn Sie den Hocksteinweg erreichen, biegen Sie ab zum Hockstein. Von dort aus können Sie die wunderbare Aussicht auf die Burgstadt Hohnstein genießen. Der Wanderweg führt steil bergab ins Polenztal. Nun können Sie durch dieses schluchtartige stille Tal entlang der Polenz wandern. Im Frühling blühen auf den Wiesen viele Märzenbecher – es ist das größte Wildvorkommen an Märzenbechern in Sachsen.

Laufen Sie im Polenztal bis zur Waltersdorfer Mühle. Von hier aus führt ein steiler Weg bergauf zum Brand. Von der Brandaussicht in 317 m Höhe bietet sich Ihnen ein herrliches Panorama über die Sächsische Schweiz bis zum Erzgebirge. Als Abstieg wählen Sie die 763 Brandstufen. Nach diesem Erlebnis führt der Weg entlang der Polenz über Waltersdorf zurück nach Rathen.

Lilienstein

Länge: 9 km / Zeit: ca. 3 Stunden

Vom Hotel aus wandern Sie links. Nach ca. 1 ½ km geht der Weg links in den Lottersteig über. Nach dem Anstieg überqueren Sie die Kaiserstraße und nach ca. 200 m biegen Sie rechts in den Kirchweg ein. Es kommt eine Markierung „gelber Strich“ der Sie nach einem kurzen Wegstück rechts folgen. Dann geht es über Eisentreppen und Stufen den Nordaufstieg hinauf auf den Lilienstein mit seinem Gipfelplateau in 415 Metern Höhe.

Für den Rückweg können Sie entweder dem beschriebenen Weg zurück folgen oder Sie gehen auf dem Hauptweg über den Südabstieg ins Tal. Der Weg hinab führt steil bis zum Waldrand auf einem Rain über die Felder bis nach Ebenheit. Angekommen am Ufer der Elbe bringt Sie dann die Fähre nach Königstein. Von hier aus können Sie entweder mit der S-Bahn oder mit dem Schiff nach Kurort Rathen zurückkehren.

Rauenstein

Länge: 10 km / Zeit: 3,5 Stunden

Beginnen Sie die Wanderung am Bahnhof in Oberrathen. Ein Wanderweg führt über die Bahnschranke hinaus zu den Laasensteinen. Diese sind allerdings den Kletterern vorbehalten.

Steil bergan geht es weiter auf den Rauenstein nach Naundorf. Von dort aus führt der Kammweg runter nach Stadt Wehlen. Beidseitig verläuft der Wanderweg an der Elbe entlang zurück nach Kurort Rathen.

Geeignetes Kartenmaterial erhalten Sie an der Rezeption!

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